Der wohl bekannteste Ort der Halbinsel Monte Portofino ist auch ihr Namensgeber.
Früher als Jet-Set-Ort bekannt ist Portofino heute außerhalb der Saison immer noch ein kleines Fischernest, das vorwiegend aus
Restaurants, Bars und Edel-Boutiquen besteht.
In einer der zahlreichen Bars am Hafen sitzend geniessen Sie einen Caffé oder Aperitivo und sehen Sie sich das Treiben auf den wenigen Quadratmetern,
die Portofino ausmachen, in Ruhe an. Hier finden Sie Touristen aus allen Ländern, erkennbar an ihren Kameras, Reiche, erkennbar an ihren
Yachten oder Shopping-Süchtige, erkennbar an ihren Tüten der einschlägigen Edelmarken. Die Einheimischen scheinen wohl geflüchtet zu sein,
wenn sie denn nicht in den zahlreichen Bars, Restaurants oder Läden arbeiten.
Unbedingt ansehen sollten Sie sich das Castello Brown.Vom Garten der Villa, die heute die Leitung der "Area Marina Protetta
Portofino" beherbergt, hat man einen wunderbaren Blick auf Portofino und Umgebung. Im Haus selbst befindet sich eine Austellung von Fotos
mit Prominenten, die den Anspruch Portofinos als einen der bedeutensten Jet-Set-Orte der 50er und 60er Jahre dokumentiert. Vom Castello Brown
geht es über einen kurzen gut befestigten Wanderweg zum Faro. Der Leuchturm befindet sich an der Spitze der Halbinsel und markiert das
eine Ende des Meeresschutzgebiets. Von hier bietet sich noch einmal eine schöne Aussicht auf den Golfo Tigullio.
Das ehemalige Koster kann nur zu Fuß oder per Schiff erreicht werden. Zu Fuß dauert der Weg ca. 3-4 Stunden, abhängig von der Kondition des Wanderers und der gewählten Route. Die Anreise per Schiff läßt sich bequem von Camogli aus starten. Die Schiffe fahren mehrmals täglich über Punta Chiappa nach San Fruttuoso. In der kleinen Bucht kann man das ehemalige Kloster besichtigen oder sich auch nur an den Strand legen. In einigen Bars und Restaurants kann man sich mit Mahlzeiten und Getränken versorgen. Gerade im Sommer und bei schönem Wetter ist es in der Bucht jedoch sehr voll und ein Platz am Strand entsprechend schlecht zu bekommen. Von San Fruttuoso verkehren auch die Schiffe in Richtung Portofino und Santa Margherita.
Santa Margherita Ligure ist ein eleganter Badeort unweit von Camogli auf der Ostseite des Monte Portofino. Neben zahlreichen Geschäften gibt es hier
auch einen Yachthafen.
Sehenswert in Santa Margherita sind das Kastell aus dem 16. Jahrhundert und der Dom. Weiterhin lohnt ein Besuch der
Kirche 'San Giacomo' mit einer beeindruckenden Treppe zum Hafen. Direkt neben der Kirche finden Sie die Villa Durazzo aus dem 17.
Jahrhundert mit großem Park. Die Villa und der Garten können besichtigt werden.
Von Santa Margherita in Richtung Portofino gelangt man nach Paraggi. In der kleinen Bucht unterhalb des 'Castello di Paraggi' gibt
es einen Sandstrand mit bewirtschafteten Strandbädern.